Tapetenschule: Jeder kann tapezieren!

Letztendlich ist Tapezieren gar nicht so schwer – und macht sogar Spaß. Ein Tapetenwechsel ist eine schnelle und kreative Möglichkeit, Ihr Zuhause umzugestalten. Hier haben wir einige Tipps zu den Vorbereitungen und zum Tapezieren gesammelt, um Ihnen den Einstieg zu erleichtern.

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Tapete wählen

Duro stellt Tapeten aus zwei verschiedenen Materialien her. Unsere modernen Tapeten werden auf QuickUp-Material gedruckt, das sich schnell und einfach anbringen lässt, da der Kleister direkt auf die Wand aufgetragen wird. Unsere traditionellen Tapeten bestehen aus Papier und werden auf herkömmliche Weise angebracht (Tapete einkleistern und 5 Minuten einweichen lassen). Bei der Wahl Ihrer Tapete sollten jedoch Farbe und Form ausschlaggebend sein. Lassen Sie Ihren Geschmack bestimmen. Sehen Sie sich unsere Tapeten an, testen Sie unsere Funktion „Einen Raum tapezieren“ und lassen Sie sich von unseren Beispielfotos unter „Inspiration“ inspirieren.

Tapetenbedarf

Die Tapetenrollen von Duro sind 53 cm breit und 10 m lang. Bei einer Deckenhöhe von 2,40 m erhalten Sie etwa 4 Bahnen pro Rolle bzw. etwa 3 Bahnen, wenn bei der Tapete der Musteransatz beachtet werden muss (eine Bahn ist ein Stück Tapete vom Boden bis zur Decke in Breite der Rolle). Der Tapetenbedarf hängt von der Breite und Höhe der Wand sowie davon ab, ob der Raum Türen oder Fenster aufweist. Sicherheitshalber sollten Sie immer eine Rolle mehr bestellen, da dieser Tapetenbedarf nur geschätzt ist (beachten Sie, dass wir Fenster, Türen usw. nicht berücksichtigen).

Rechenbeispiel: Wenn der Raum 3×4 m groß ist, beträgt der Umfang 14 m (3+3+4+4), sodass Sie ungefähr 7 Rollen benötigen. Ist der Musteransatz zu beachten, müssen Sie mit mehr Rollen Tapete rechnen.

Werkzeug zum Tapezieren

Wasserwaage, Lot oder Schere an einer Schnur – für eine gerade und saubere Anbringung
Bleistift – für Anzeichnungen und Markierungen auf den Tapeten
Zollstock – damit die Maße stimmen
Lineal mit Stahlkante und Schneider – für gerade Schnitte
Der richtige Tapetenkleister – beachten Sie die Empfehlung auf dem Etikett
Rollen/Pinsel – zum Auftragen von Kleister auf die Wände, auch an Stellen, die mit einer Rolle schwer zu erreichen sind
Schwamm mit sauberem Wasser – zum Abwischen von überschüssigem Kleister von der Tapete
Tapetenmesser mit Zusatzklingen – eine scharfe Klinge ist wichtig, damit die Tapete nicht einreißt
Tapezierwerkzeug – zum Glätten von QuickUp-Tapeten
Tapezierbürste  – zum Ausstreichen von Luftblasen bei Papiertapeten
Leiter/Hocker/Stuhl
Tapeziertisch – praktischer Tisch, der bei Duro aus Wellpappe erhältlich ist

Vorarbeiten

Die Vorarbeiten haben entscheidenden Einfluss auf das Endergebnis. Je nachdem, welche Fläche tapeziert werden soll, fällt dieser Schritt etwas unterschiedlich aus. Achten Sie jedoch stets darauf, dass der Untergrund gleichmäßig (Fläche und Farbe) und trocken ist, bevor Sie mit dem Tapezieren beginnen. Eine gute Alternative zur Flächenspachtelung bei kleineren unebenen Flächen ist unser Renoviervlies Easy Cover Select. Bei größeren Unebenheiten, wie zum Beispiel bei Glasfasergewebe, empfehlen wir Easy Cover. Bevor Sie mit dem Tapezieren beginnen, sollten Sie folgende Punkte beachten, um die Arbeit so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten:

1. Überprüfen Sie, dass auf allen Rollen dieselbe Chargennummer (Seriennummer) angegeben ist, bevor Sie sie öffnen.
2. Vergewissern Sie sich, dass Sie das richtige Werkzeug zur Verfügung haben. Werkzeugtipps finden Sie in der oben stehenden Liste.
3. Schalten Sie in dem zu tapezierenden Raum den Strom ab, und schrauben Sie dann die Abdeckungen von den Steckdosen und Schaltern ab.
4. Entfernen Sie Sockel- und Deckenleisten. Lösen Sie die Leisten vorsichtig mit einem geeigneten Werkzeug.
5. Entfernen Sie Bilderhaken oder Ähnliches aus den Wänden. (Verspachteln Sie etwaige Löcher.)

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Renoviervlies – Vorarbeiten mit Verspachteln vermeiden

Mit den Renoviervliesen Easy Cover Select und Easy Cover stellen Sie einen glatten Untergrund zum Tapezieren und Überstreichen her – schnell und einfach. Die Vorarbeiten haben entscheidenden Einfluss auf das Endergebnis. Renoviervliese ersetzen die Flächenspachtelung unter anderem auf Glasfasergewebe und anderen unebenen Flächen und sind erheblich leichter anzubringen.

 

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Mit dem Renoviervlies Easy Cover Select erhalten Sie schnell und einfach einen glatten Untergrund zum Tapezieren und Überstreichen. Eine gute Alternative zur Flächenspachtelung von unebenen Flächen. Easy Cover Select ist ein Renoviervlies, das die Flächenspachtelung unter anderem auf Glasfasergewebe und anderen unebenen Flächen ersetzt und erheblich leichter anzubringen ist. Zuerst wird der Kleister mit einer Rolle auf die Wand aufgetragen und anschließend das Renoviervlies direkt von der Rolle auf die Wand aufgebracht. Es lässt sich so leicht verarbeiten, dass es nicht vorher zugeschnitten werden muss. Die glatte, helle Oberfläche von Easy Cover Select ist ein hervorragender Untergrund zum Tapezieren oder Überstreichen. Beim Überstreichen kann die Anzahl der Schichten verringert werden.

Anbringungsanleitung Easy Cover Select

Empfohlener Kleistertyp: Vlieskleister.
Eine Rolle reicht für etwa 6 m².

Rollenlänge: 10,00 m
Breite: 60 cm
Musterhöhe: –
Musteransatz: –
Abwaschbarkeit: Hohe Abwaschbarkeit
Farbechtheit: Sehr hohe Farbechtheit

 


 

 

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Mit dem Renoviervlies Easy Cover erhalten Sie schnell und einfach einen glatten Untergrund zum Tapezieren und Überstreichen. Eine gute Alternative zur Flächenspachtelung von unebenen Flächen und mit 100-prozentigem optischem Deckvermögen, sodass Sie keine Grundierung auftragen müssen. Easy Cover ist ein Renoviervlies, das die Flächenspachtelung unter anderem auf Glasfasergewebe und anderen unebenen Flächen ersetzt und erheblich leichter anzubringen ist. Zuerst wird der Kleister mit einer Rolle auf die Wand aufgetragen und anschließend das Renoviervlies direkt von der Rolle auf die Wand aufgebracht. Es lässt sich so leicht verarbeiten, dass es nicht vorher zugeschnitten werden muss. Die glatte, helle Oberfläche von Easy Cover Select ist ein hervorragender Untergrund zum Tapezieren oder Überstreichen.

Anbringungsanleitung Easy Cover

Empfohlener Kleistertyp: Vlieskleister.
Eine Rolle reicht für etwa 10 m².

Rollenlänge: 10 m
Breite: 100 cm
Musterhöhe: –
Musteransatz: –
Abwaschbarkeit: Hohe Abwaschbarkeit
Farbechtheit: Sehr hohe Farbechtheit

 

Häufig vorkommende Tapetensymbole

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Ansatzfrei
Messen Sie die Breite und Höhe der Wände, um den Tapetenbedarf zu berechnen. Bei einer normalen Raumhöhe von 2,4 Metern reicht eine Tapetenrolle für vier Bahnen, wenn kein Musteransatz beachtet werden muss.

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Gerader Ansatz
Das angegebene Maß muss für jede Bahn zur Deckenhöhe addiert werden. Eine Tapetenrolle mit Musteransatz reicht meist für drei Bahnen.

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Versetzter Ansatz
Das angegebene Maß muss für jede Bahn zur Deckenhöhe addiert werden. Eine Tapetenrolle mit Musteransatz reicht meist für drei Bahnen.

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QuickUp-Tapeten
Tragen Sie den Kleister direkt auf die Wand auf und bringen Sie die Bahn an. Die Tapete quillt und schrumpft nicht und erzeugt keine sichtbaren Tapetennähte.

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Hervorragende Abwaschbarkeit (alle Tapeten von Duro)
Können mit Wasser und Seife abgewaschen werden

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Sehr hohe Lichtbeständigkeit (alle Tapeten von Duro)
Die Pigmente der Tapeten sind von hoher Qualität und halten viele Jahre lang.

Tipps zur Vermeidung von Fehlern beim Tapezieren

  • Mit dem richtigen Werkzeug geht die Arbeit leichter. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Tapezierwerkzeuge zu Hause haben, bevor Sie mit der Arbeit beginnen.
  • Führen Sie die Vorarbeiten sorgfältig durch. Der Untergrund muss eben und trocken sein, bevor Sie mit dem Tapezieren beginnen. So vermeiden Sie Blasen, Ablösungen usw.
  • Tragen Sie den Kleister gleichmäßig auf die Wand auf, um Luftblasen zu vermeiden. Beachten Sie auch die Kleisterhinweise auf dem Tapetenetikett.
  • Gehen Sie die Sache ruhig an. Lassen Sie sich am besten von einer zweiten Person helfen. Das ist nicht nur einfacher, sondern macht auch mehr Spaß. Außerdem sehen vier Augen mehr als zwei.
  • Tauschen Sie die Klinge des Tapetenmessers häufig aus. Es ist wichtig, dass die Klinge scharf ist, da sie die Tapete sonst beschädigen kann.
  • Falls Sie eine Bahn schief angebracht haben, lösen Sie die ganze Bahn wieder ab und beginnen Sie noch mal von vorn. Drehen Sie die Bahn nicht, da die Tapete sonst verziehen kann.
  • Bewahren Sie nicht verarbeitete Tapetenrollen auf. Diese können nützlich sein, wenn die Tapete ausgebessert werden muss. Heben Sie auch das Etikett für den Fall auf, dass Sie Rollen nachkaufen müssen.

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381-02 Inez, Natur 

Häufig gestellte Fragen zum Tapezieren

Wie rechne ich die benötigte Anzahl an Rollen aus?
Rechenbeispiel: Wenn der Raum 3×4 m groß ist, beträgt der Umfang 14 m (3+3+4+4), sodass Sie ungefähr 7 Rollen benötigen. Ist der Musteransatz zu beachten, müssen Sie mit mehr Rollen Tapete rechnen.

Sind alle Tapetenkleister gleich gut und können sie für alle Tapeten von Duro verwendet werden?
Ja und nein. Das Wichtigste ist, dass Sie einen Tapetenkleister verwenden, der für Ihre Tapete geeignet ist. Der empfohlene Kleistertyp ist immer auf der Verpackung der Rolle angegeben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie einfach einen Mitarbeiter im Geschäft.

Warum löst sich die Tapetennaht?
Vermutlich wurde beim Tapezieren zu wenig Kleister verwendet. Dann kann es sein, dass die Tapetenkante trocknet, bevor die Tapete auf die Wand aufgebracht wird.

Warum laufen die Stöße auseinander?
Entweder wurde der falsche Kleister verwendet, oder jemand hat versucht, die Tapete zurechtzuziehen.

Warum bilden sich Blasen unter der Tapete?
Es ist ganz normal, dass sich direkt nach dem Anbringen Blasen unter einer Tapete bilden. In der Regel verschwinden diese Blasen innerhalb von 24 Stunden. Sind nach diesem Zeitraum immer noch Blasen vorhanden, kann dies verschiedene Ursachen haben.

  • Die empfohlene Weichzeit wurde nicht eingehalten.
  • Der Kleister ist fleckig getrocknet.
  • Bei einer sehr dichten Beschichtung der Tapete wird eine längere Trockenzeit benötigt.
  • Der Untergrund saugt nur langsam, was die Trockenzeit verlängert.
  • Der neue Kleister löst die darunter liegenden Tapetenschichten ab.
  • Die Temperatur im Raum ist zu niedrig, sodass der Kleister nicht richtig trocknen kann, oder die Wand ist zu kalt und feucht.

QuickUp-Tapeten anbringen

1. Beim Anbringen einer QuickUp-Tapete (Vlies) wird der Kleister direkt auf die Wand aufgebracht und dabei gleichmäßig über eine Breite von 2-3 Bahnen (ca. 1-1,5 m) verteilt. Verwenden Sie an schwer zugänglichen Stellen einen Pinsel.

2. Beginnen Sie an einer Tür, einem Fenster oder einer Ecke. Wenn Sie auf einen Schalter oder eine Steckdose stoßen, schalten Sie den Strom ab und entfernen Sie die Steckdose. Schneiden Sie die Tapete zu, solange sie feucht ist, bevor Sie Schalter und Steckdosen wieder anbringen.

3. Legen Sie die Rolle in die QuickUp-Wanne und ziehen Sie die erste Bahn nach oben. Positionieren Sie die Bahn so weit oben locker an der Wand, dass sie die Deckenleiste o. Ä., an der sie abgeschnitten werden soll, leicht überragt. Überprüfen Sie, zum Beispiel mithilfe einer an einer Schnur aufgehängten Schere, dass die Bahn senkrecht ausgerichtet ist. Heben Sie die Tapete leicht an, falls sie schief sitzt. Verdrehen Sie die Tapete nicht. Wenn an einer Stelle Kleister fehlt oder sich die darunter befindliche Tapete gelöst hat, können sich Blasen bilden. Heben Sie die Tapete dann vorsichtig an, und tragen Sie mit einem Pinsel mehr Kleister auf.

4. Glätten Sie die Tapete, indem Sie die Luftblasen mit dem Tapezierwerkzeug von der Mitte nach außen ausstreichen. Achten Sie an den Kanten darauf, dass kein Kleister auf das Werkzeug oder die Tapete gelangt. Wischen Sie Kleister, der auf die Vorderseite gelangt ist, mit einem Schwamm und sauberem Wasser ab.

5. Lassen Sie die Tapete an den Leisten (Boden und Decke) einige Millimeter überstehen, und schneiden Sie sie dann an der Kante sauber ab. Wechseln Sie häufig die Messerklinge, da durch eine stumpfe Klinge die Tapete beschädigt wird.

6. Bringen Sie die nächste Bahn auf Stoß an (nicht überlappend). Achten Sie für ein sauberes Ergebnis auf den richtigen Musteransatz.

7. An Ecken wird die Bahn in der Länge zugeschnitten. Tragen Sie Kleister für gut eine Bahn um die Ecke herum auf. Bringen Sie den ersten Bahnteil so an, dass er 2 cm um die Ecke herum reicht.

– Handelt es sich um eine Innenecke?
Bringen Sie die nächste Bahn überlappend bis an die Ecke an und tragen Sie Kleister auf den Teil der Tapete auf, der unter der Überlappung zu liegen kommt. Wischen Sie überschüssigen Kleister mit dem Schwamm ab.

– Handelt es sich um eine Außenecke?
Bringen Sie die nächste Bahn mit einem Überstand von ca. 5 mm an der nächsten Wand an, um ein Aufreißen zu vermeiden. Wischen Sie überschüssigen Kleister mit dem Schwamm ab.

8. Lüften Sie gründlich. Tapeten trocknen am besten bei normaler Raumtemperatur. Achtung! Vliesmaterial ist feuchtigkeitsdurchlässig. Beim Tapezieren entstehende Feuchtigkeitsflecken verschwinden, sobald die Tapete getrocknet ist (in der Regel innerhalb von 24 Stunden).

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006-09 Dellen, Gammalsvenska tapeter 

Papiertapeten anbringen

1. Schneiden Sie bei Papiertapeten etwa 10 Bahnen gleichzeitig unter Beachtung des Musteransatzes und zuzüglich einiger Zentimeter Überstand oben und unten zu. Markieren Sie die zugeschnittenen Bahnen am besten auf der Rückseite mit einem nach oben weisenden Pfeil, um die richtige Ausrichtung anzugeben. Tragen Sie anschließend mit einer Rolle großzügig Kleister auf der Tapetenrückseite auf. Achten Sie darauf, dass der Kleister bis zu den Kanten reicht. Achten Sie außerdem darauf, dass kein Kleister auf den Tapeziertisch und somit auf die Vorderseite der nächsten Bahn gelangt! Legen Sie die Bahn dann so zusammen, dass sich die kurzen Seiten in der Mitte treffen. Lassen Sie die Tapete gut 5 Minuten einweichen.

2. Beginnen Sie mit dem Tapezieren an einem Fenster, um Schatten an den Stößen zu vermeiden. Tapezieren Sie etwa den halben Raum, bis Sie zu einer Tür oder einer Ecke kommen. Fahren Sie dann von der anderen Seite des Fensters aus fort, und tapezieren Sie den Rest. Bringen Sie die Bahnen immer in einer Folge an, auch über Fenstern und Türen. Wenn Sie auf einen Schalter oder eine Steckdose stoßen, schalten Sie den Strom ab und entfernen Sie die Steckdose. Schneiden Sie die Tapete zu, solange sie feucht ist, bevor Sie Schalter und Steckdosen wieder anbringen.

3. Rollen Sie die obere Hälfte der ersten Tapetenbahn ab und positionieren Sie sie locker einige Zentimeter über der Deckenleiste, an der sie abgeschnitten werden soll. Überprüfen Sie, zum Beispiel mithilfe einer an einer Schnur aufgehängten Schere, dass die Bahn gerade ist. Heben Sie die Tapete leicht an, falls sie schief sitzt. Verdrehen Sie die Tapete nicht.

4. Rollen Sie dann die untere Hälfte aus und befestigen Sie sie. Glätten Sie die Bahn mit einer Bürste, um die Luftblasen zu entfernen. Arbeiten Sie von der Mitte der Tapete nach außen zu den Kanten und von der Decke nach unten zum Boden.

5. Schneiden Sie den Überstand entlang der Sockel- und Deckenleiste ab. Wechseln Sie die Messerklinge häufig, da durch eine stumpfe Klinge die Tapete beschädigt wird. Wischen Sie Kleister, der auf die Vorderseite gelangt ist, sofort mit einem Schwamm und sauberem Wasser ab.

6. Bringen Sie die nächste Bahn mit einer Überlappung von etwa 2 mm an. Da die Tapete beim Trocknen leicht schrumpft, können andernfalls Lücken entstehen. Achten Sie auf den richtigen Musteransatz.

7. An Ecken wird die Bahn in der Länge zugeschnitten. Kleistern Sie die Teile wie gewohnt ein und legen Sie sie zusammen. Bringen Sie den ersten Bahnteil so an, dass er 2 cm um die Ecke herum reicht.

– Handelt es sich um eine Innenecke?
Bringen Sie den zweiten Bahnteil überlappend bis in die Ecke an. Wischen Sie überschüssigen Kleister mit dem Schwamm ab.

– Handelt es sich um eine Außenecke?
Bringen Sie den zweiten Bahnteil mit einem Überstand von ca. 5 mm an der nächsten Wand an, um ein Aufreißen zu vermeiden (auch wenn kein Musteransatz beachtet werden muss). Wischen Sie überschüssigen Kleister mit dem Schwamm ab.

8. Lüften Sie gründlich. Tapeten trocknen am besten bei normaler Raumtemperatur.


Bordüren anbringen

Zu einigen der traditionelleren Kollektionen von Duro sind verschiedene Bordüren erhältlich, die eine zeitgemäße Atmosphäre schaffen. Lassen Sie sich beim Anbringen einer Bordüre am besten von einer zweiten Person helfen – das erleichtert die Arbeit erheblich.

1. Messen Sie aus, wo die Bordüre sitzen soll, und markieren Sie die Position mit einem Bleistift. Schneiden Sie die Teile auf die richtige Länge zu und berücksichtigen Sie einen etwaigen Musteransatz.
2. Wenn die Bordüre auf einer frisch gestrichenen Wand angebracht werden soll, lassen Sie den Anstrich zuerst 14 Tage trocknen.
3. Tragen Sie den Kleister mit einem Pinsel oder einer schmalen Rolle auf. Legen Sie die Bordüre wie eine Ziehharmonika zusammen und lassen Sie sie gemäß der Anleitung auf dem Etikett ziehen.
4. Befestigen Sie die erste Bordüre in einer Ecke und lassen Sie sie um einige Zentimeter zur nächsten Wand überstehen. Drücken Sie sie mit einem Tapezierwerkzeug fest.
5. Platzieren Sie den nächsten Bordürenstreifen genau im Eckwinkel. Achten Sie gegebenenfalls genau auf den Musteransatz.

Achtung!
– Papierbordüren, die auf einer Papiertapete angebracht werden, müssen mit demselben Kleister befestigt werden wie die Tapete.
– Bordüren, die auf einer Vinyltapete oder gestrichenen Fläche angebracht werden, müssen mit einem Feuchtraum- oder Nahtkleister festgeklebt werden.

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